Mitarbeiter-Interview: Roger El-Hourani

Ich freue mich, Ihnen heute meinen geschätzten Kollegen Roger El-Hourani im Interview vorzustellen. Roger ist 31 Jahre alt und entstammt gebürtig aus dem Libanon, lebt aber schon seit 29 Jahren in Deutschland. Er hat Psychologie studiert und arbeitet mittlerweile seit etwas mehr als zwei Jahren bei der Dr. Thorsten Bosch AG.

Hallo Roger!

Hallo Achim!

Warum hast du dich damals bei Dr. Thorsten Bosch AG beworben?

Ganz klassisch, weil ich einen Job gesucht habe nach der Abgabe meiner Diplomarbeit. Und nach dem Vorstellungsgespräch, zu dem ich eingeladen worden bin, war mir klar, dass dieses Unternehmen sehr gut zu mir passt. Herr Bosch hat damals persönlich das Gespräch geführt und er hat mich überzeugt. Ich kann mich in vielen Dingen hier selbst erkennen: Zielstrebigkeit, Verantwortungsbewusstsein, der Wille Dinge zu verändern und auch nachhaltig zu verändern.

Und wo hast du vor deinem Job bei der Dr. Thorsten Bosch AG gearbeitet?

Davor habe ich meine Diplomarbeit, eine Forschungsarbeit zum Thema Burnout bei der AOK Baden-Württemberg, geschrieben. Davor wiederum habe ich viele Dinge ausprobiert. Ich war Recruiter bei der Andreas Stihl AG & Co. KG, davor habe ich als Freiberufler für die Johanniter in der Kinder- und Jugendhilfe gearbeitet.

Was gefällt dir denn besonders gut bei der Dr. Thorsten Bosch AG?

Die Vielfältigkeit der Aufgaben. Hier hat jeder Mitarbeiter die Chance, an vielen unterschiedlichen Projekten – intern wie extern – teilzuhaben, für Projekte die Verantwortung zu übernehmen und selbständig arbeiten zu können. Selbständiges Denken bzw. Mitdenken wird gefördert und frische Ideen werden wohlwollend aufgegriffen.

Hast du schon einmal von deiner Arbeitsstelle geträumt?

Ja, sicher! Es kam schon ein paar Mal vor, dass ich mitten in der Nacht wach wurde und plötzlich eine Idee hatte, die man in den Projekten verwenden kann. Da mein Handy gleichzeitig mein Wecker ist, schicke ich mir dann meistens die Idee als Email selbst und schlafe dann ruhig weiter. Es gibt natürlich auch die Phasen, wo man unter einem gewissen Zeitdruck steht, Fristen einzuhalten und die Arbeitstage etwas länger sind. Dann ist man natürlich auch etwas anfälliger dafür, dass man die Arbeit nicht aus dem Kopf bekommt.

Wenn du eine Sache an deinem Arbeitsplatz verändern könntest, was wäre das?

Ich würde unser Bürogebäude direkt an den See verlegen. Das ist natürlich Jammern auf hohem Niveau. Die Umgebung und das historische Gebäude sind sagenhaft. Das topt man nur noch mit eigenem Seezugang.

Ja, das stimmt! Aber das ist doch ein guter Übergang zu unserer Schnell-Frage-Antwort-Runde.

OK!

Sommer oder Winter?

Ich bin ein absoluter Sommertyp. Alles unter 25° ist kalt und richtig wohl fühle ich mich auch erst ab 30°.

Berg oder Meer?

Beides zusammen!

Traumziel in Sachen Reisen?

Ich möchte unbedingt mal nach Kuba.

Lieblingstier?

Der Adler – der König der Lüfte!

Und welches Tier wärst du tatsächlich?

Batman! [lacht!]

Bevorzuge Sportart?

Rhythmische Wassergymnastik … quatsch … Wie bei den meisten anderen auch ist es Fußball. Als Fan ist es Bayern München.

Ja, wie die Mehrheit hier! und Dein Musikgeschmack?

Rock, Punk, Ska!

Punk?

Ja! Ich liebe schnelle, rhythmische und melodische Riffs.

Da sind wir nicht so weit auseinander. und Dein Lieblingsfilm?

Der blutige Pfad Gottes!

Lieblingsessen?

Die libanesische Küche!

Hast du ein Vorbild? Wenn ja, wen?

Ja, Nelson Mandela!

Sehr interessant! Lass uns doch aber mal über die Privatperson Roger reden.

Nur zu!

Hast du dich schon einmal ehrenamtlich engagiert? Wenn ja, wo?

Ja, immer wieder mal. Als Jugendlicher und später als Student habe ich ehrenamtlich mehrere Jugendfußballmannschaften betreut und trainiert. 2014 habe ich ehrenamtlich für das Mehrgenerationenhaus Linde in Kirchheim an einem Flüchtlingsprojekt teilgenommen, das leider kaum Anklang fand und daher nicht fortgeführt wurde. Ich hoffe aber, dass sich so etwas bald wiederholen lässt.

Was wolltest du denn werden, als du ein Kind warst?

Ich habe tatsächlich lange darüber nachgedacht, Pilot zu werden, später dann sogar Architektur zu studieren. Habe mich dann aber doch für Psychologie entschieden.

Wieso hast du dich zu Gunsten der Psychologie umentschieden?

Das war während meiner Zivildienst-Zeit. Ich habe mich nach dem Abitur auf dem technischen Gymnasium sogar schon für Architektur an der Uni Stuttgart eingeschrieben, musste dann aber eben erst Zivi machen, was ich bei der evangelischen Kirchengemeinde in Kirchheim/Teck absolviert habe. Die Arbeit mit den Gemeindemitgliedern hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich mich entschlossen habe, unbedingt etwas sozialwissenschaftliches zu studieren.

Und wieso ausgerechnet Psychologie?

Tatsächlich habe ich mir auch Gedanken darüber gemacht, Pädagogik oder Sozialpädagogik zu studieren, habe mich dann aber für Psychologie entschieden, weil ich mich schon immer dafür interessiert habe, warum sich Menschen in bestimmten Situationen so verhalten, wie sie es tun. Ich dachte, die Psychologie könnte mir diese Frage beantworten.

Hat sie das?

Nicht abschließend! Ich habe viele Theorien und Modelle zum menschlichen Verhalten kennengelernt. Der Mensch aber ist ein sehr komplexes Wesen und unterliegt in jeder Kultur, in jeder Familie und auch als einzelnes Individuum Begebenheiten, die auf sein Verhalten einwirken. Daher kann man wohl keine pauschale Antwort geben. Aber im Allgemeinen finde ich schon, dass ich mir ein besseres Verständnis für menschliche Denk- und Verhaltensmuster angeeignet habe.

Was machst du denn in deiner Freizeit am liebsten?

Da Fußball meine größte Leidenschaft ist, natürlich Fußball spielen dann oder eben auch mal in die Allianz Arena gehen und mir die Bayern anschauen. Ansonsten faulenze ich gerne mal auf der Couch oder ich treffe Freunde auf ein Bier, ein gutes Essen oder eben auch einfach mal zum plaudern und sich austauschen.

Und mit was kannst du am besten abschalten?

Mit TV schauen. Vor dem Fernseher kann ich meinen Kopf einfach abschalten und mich berieseln lassen. Es ist auch nicht wichtig, was im TV läuft, ich bin da sehr anspruchslos, es geht tatsächlich nur um das ‚Sich-berieseln-lassen‘ und über nichts nachdenken zu müssen.

Damit sind meine Fragen auch schon alle beantwortet. Ich danke dir für das Gespräch und die offenen Worte und wünsche dir natürlich auch noch schöne Feiertage und einen guten Start in das neue Jahr.

Danke auch für das nette Gespräch. Dir natürlich auch frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

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